Blogartikel | Emscher

Januar und Februar 2016

Dieses Jahr werde ich wenige Themenartikel schreiben. Als Alternative habe ich mich entschlossen, die Bilder chronologisch geordnet zu veröffentlichen. In den ersten Tagen des Jahres wollte ich zur Ruhrmündung, dabei ist das erste Bild entstanden. Die Bilder der Zeche Sterkrade sind Skizzenbilder. Mal sehen was noch geht, bis der Blick von dieser Stelle aus ganz zugewachsen sein wird. Die Schuhe hängen an einem Baum neben einer Skateranlage. Das Schuhe aneinander gebunden über Kabel der Strassenbeleuchtung oder an Bäumen hängen, ist mir schon häufiger aufgefallen - nur der Sinn erschließt sich mir leider nicht. Ab und zu  Nachtbilder mit Industriekulisse müssen einfach sein, ihr verzeiht mir das. Eine der schönsten Buden in Oberhausen steht auf der Steinbrinkstrasse. Das Gebäude steht frei und hat eine geschwungene Form. Direkt gegenüber ist das Johanniterkrankenhaus. In die alte Babcock Zentrale wird Karstadt einziehen.

 

Die Bilder in der Übersicht:

Hafen Duisburg | Zeche Sterkrade und Gasometer | Schuhe am Baum | Basketball auf Volleyballplatz | Nachtbild Halde Hühnerheide | Geduld am Rhein Herne Kanal | Johanniterkrankenhaus Oberhausen Sterkrade | Bude an der Steinbrinkstrasse in Oberhausen | Babcock Hochhaus

Wasserschutzpolizei passiert Feuerwehrschiff | Hafen Duisburg
Wasserschutzpolizei passiert Feuerwehrschiff | Hafen Duisburg
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Ruhrgebiet Landmarke: Emschermündung

Zweimal wurde die Mündung der Emscher nordwärts verlegt. Durch Bergsenkungen hätte der Fluß ansonsten nicht mehr genug Gefälle gehabt. Wenn der unterirdische Abwasserkanal fertig und die Emscher ein fast natürlicher Fluß geworden ist, wird die Mündung nochmal ein Stück nach Norden wandern. Das Ruhrgebiet ist eine vom Menschen gemachte Landschaft. Unsere Berge sind Halden, aufgeschüttet aus Abraum der Kohlegruben. Die Emscher wurde zum offenen Abwasserkanal gemacht, dessen Verlauf so sehr verändert wurde wie kein Zweiter. Das gleiche Schicksal erlitten zahlreiche kleinere Zuflüsse. Heute ist das Wasser der Emscher, dass bei Dinslaken in den Rhein fließt, sauber. Wasserpflanzen wachsen auf den letzten Kilometern vom Klärwerk Emschermündung bis zur Mündung in den Rhein. Das Mündungsbauwerk der Emscher ist eine Landmarke des Ruhrgebiets.

Mündungsbauwerk der Emscher. Emschermündung in den Rhein bei Dinslaken
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Dreimal Emscher in Oberhausen

Lange Zeit war mir nicht bewußt, daß die Emscher früher ein natürlicher Fluß gewesen ist. Eine völlig abwegige Vorstellung für mich. Aufgewachsen in Oberhausen der siebziger und achtziger Jahre war die Emscher ein Synonym für einen betonierten, übel riechenden Kanal. Mit dem Begriff assoziierte ich Dreck und Gestank.

 

Uns Kindern hat man mehr als einmal eindringlich vor der Emscher und ihren kanalisierten Zuflüssen gewarnt: Wer einmal hineinfällt ist verloren. An den glatten, betonierten Ufern findet man keinen Halt. Herauskommen unmöglich. Bekräftigt wurde die Warnung immer wieder durch Unglücksfälle.

 

Ein Opfer der Emscher wurde am 21.04.1983 der Journalist Michael Holzach. Er ertrank in der Emscher beim Versuch seinen Hund zu retten.

Der Gasometer spiegelt sich in der Emscher. Niederrheinstadion Oberhausen.

Der Gasometer spiegelt sich in der Emscher, nahe des Niederrheinstadion Oberhausen.

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Sommer in Oberhausen Holten, Klärwerk Emschermündung

Sommer in Oberhausen Holten, Klärwerk Emschermündung. 02.07.2014
Sommer in Oberhausen Holten, Klärwerk Emschermündung. 02.07.2014
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